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2010

DL Radsportwoche - 13.8.2010 - 22.8.2010

 

12 Stunden Rennen Kaindorf - 17.7.2010

Am 17.7.2010 starteten 11 Rennfahrer unseres Vereins beim 12-Stunden Rennen der Ökoregion Kaindorf.

Einzel-Starter:
Fritz Güttinger, Gerhard Samastur
4er-Teams:
Franz Hofer, Erwin Harling, Dieter Marchl, Franz Rosenberger, Erich Tausendschön
4er-mixed-Team:
Christine Cirar, Christian Glockengießer, Bernhard Puff, Andreas Haas

Während unsere 4er- Herren-Teams mit 2 bzw. 3 Startern ins Rennen gingen war unser „mixed-Team“ voll besetzt.
Das Rennen startete um 6:00 Uhr in der Früh. Die wunderschöne Runde ging über 17,9 km und 180 Hm und hatte zwei Anstiege. Die erste Runde wurde in hohem Tempo- über 39 km/h im Schnitt - gefahren. Auch nach dem ersten Wechsel der Staffelfahrer ging es flott weiter. Die Temperatur erreichte im Lauf des Tages 40°C- aber alles besser als der vorjährige Regenguss, der die Veranstalter nach etwa fünf Stunden zum Abbruch zwang.
Während der vollen 12 Stunden, tolle Stimmung, vor allem am zweiten Hügel, wo wir von Dutzenden begeisterten Fans angefeuert und wer wollte, mit kaltem Wasser übergossen wurden!
Auch in der Halle, die kurz durchfahren werden musste, sowie im Start- Ziel-Bereich: Volksfeststimmung!
Und nun zum Sportlichen:
Sensationell unser mixed-Team:
Sieg mit 21 Runden und 375,9 gefahrenen Kilometern!
Auch ein Stockerlplatz für den noch etwas vom Race across the alps – vor allem mental- angeschlagenen Gerhard Samastur:
Gesamt-Zweiter im Einzel mit 22 Runden und 393,8 Kilometern

Herren Einzel:
Rang/Runden/Distanz/Zeit
Gerhard Samastur 2/22/393,8/12:14:02
Fritz Güttinger 11/18/322,2/12:03:03

Herren 4er-Team:
Rang/Runden/Distanz/Zeit
11/22/393,8/12:10:32
Franz Hofer
Dieter Marchl

Erwin Harling
Rang/Runden/Distanz/Zeit
17/21/375,9/12:14:01
Franz Rosenberger
Erich Tausendschön

4er-mixed-Team
Rang/Runden/Distanz/Zeit
1/21/375,9/12:18:26
Christine Cirar
Christian Glockengießer
Andreas Haas
Bernhard Puff

Vielen Dank an unsere Betreuerinnen Edith Harling, Brigitte Hofer und Gabriele Puff für die ausgezeichnete Unterstützung und an unseren großzügigen Sponsor, die Firma RUNNING BALL SPORT INFOMATIONS, welche das Nenngeld übernommen hat.

Wir freuen uns schon auf das Rennen im Jahr 2011!!!

 

Aibler Bergrennen - 11.7.2010

Am 11.7.2010 starteten Fabian und Edwina Hofer beim 19. Aibler Radbergrennen.
Herzliche Gratulation zu den tollen Leistungen:

Klasse Kinder 3-Knaben (1997-2000)
1. Hofer Fabian, 01:25:10

Klasse Kinder 2-Mädchen (2001-2003)
2. Hofer Edwina, 00:55:30

 

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Race across the alps - 25.6.-26.6.2010

Am 25.6.2010 starteten meine Betreuer Erwin Harling, Erich Tausendschön, Kurt Arnfelser und ich beim härtesten 1-Tages-Straßen-Radrennen Europas. Für mich war es das zweite Antreten nach 2007, wo ich leider nach ca. 410 km aufgeben musste.

Da mir daher die Schwierigkeit dieses Rennens bewusst war, absolvierte ich bis zum Start ab Jänner rund 12.000 Trainingskilometer und 140.000 Höhenmeter. Da der Winter bei uns sehr kalt und schneereich war, standen auch zwei Trainingslager auf Gran Canaria (Jänner) und in Cesenatico (März) am Vorbereitungsprogramm. Ziel für´s Rennen war einzig und allein das Erreichen des Ziels in der maximal vom Veranstalter vorgegebenen Zeit von 32 Stunden.

Die Strecke führte von Nauders über folgende Pässe und 535 km samt 13000 Höhenmetern:

Stilfserjoch, Gavia , Aprica, Mortirolo, Aprica, Bernina, Albula, Flüela, Ofen, Umbrailpass/Stilfserjoch, Reschenpass

Nach dem Start fuhr ich nur kurz in der Spitzengruppe – insgesamt waren 39 Sportler am Start – weil ich mich nicht schon zu Beginn des Rennens verheizen wollte. Bei der Auffahrt auf´s Stilfserjoch konnte ich bereits einige Rennfahrer überholen, gegenüber 2007 braucht ich ca. 20 Minuten kürzer bis zur Passhöhe. Nach der Abfahrt leider ein Fehler, ich verpasste die Abzweigung zum Gavia – rund 10 Minuten Zeitverlust. Trotz dieses Missgeschickes baute ich meinen Zeitvorsprung gegenüber 2007 über Gavia, Aprica und Mortirolo gegenüber 2007 weiter aus. Zwischen Aprica und Mortirolo ging leider ein Starkregen nieder, welcher auch eine Abkühlung brachte. Der Anstieg Mortirolo, so ziemlich das härteste, das Italien zu bieten hat, ging aus meiner Sicht sensationell. Die Dämmerung brach herein und ich kämpfte mit einigen Mitstreitern gegen den Berg. Meine Betreuer feuerten mich an und halfen mir bei einer kurzen Pause auf der Passhöhe (22:20 Uhr) in trockene Bekleidung. Auch Kaffee und Topfentascherl stärkten mich. Die Info, dass ich auf eine 28-Stunden Zeit fuhr, motivierte mich enorm.

Auf der rutschigen Abfahrt konnte ich wieder einige, die Minuten vor mir die Passhöhe erreicht hatten, wieder einholen. Es ging mir körperlich und psychisch außergewöhnlich gut. Auch die zweite Auffahrt zum Aprica und der erste Teil des Bernina-Passes bis zum Stausee – ausgezeichnet. Dann wurde es zäh. Die einzige Dame im Starterfeld, die ich schon am Gavia und am Mortirolo einige Male getroffen hatte, überholte mich, sonst waren auf diesen 30 Bergkilometern keine Gegner in Sicht, das Feld war weit auseinandergezogen.

Die Abfahrt ging flott, bei dem eher flachen Zwischenstück nach La Punt war es saukalt – 3°Celsius. Beim Aufstieg zum Albula die ersten Probleme mit meiner Lunge. Permanentes Röcheln und Schleimabsonderung verhieß mir nichts Gutes. Verbissen kämpfte ich weiter. Bei der Abfahrt kamen mir hunderte Kühe und ein etwas aggressiver Hirtenhund entgegen. Während meine Betreuer halten mussten, schwindelte ich mich zwischen den Kühen hindurch! Hier wurde mir auch klar, warum ich 2007 solche Probleme mit Schmerzen in den Händen und dem gesamten Oberkörper hatte – die Straße ist fürchterlich holprig!

Die Sonne war wieder da, ich erholte mich auf dem Anstieg nach Davos- Wiesen, Schmittenhöhe. Auch die weiteren Kilometer nach Davos, es geht immer leicht bergauf, klappten gut. Ich traf hier wieder einen Mitstreiter, mit dem es bis Davos im Duo ging. Ankunft Davos: 8:35 Uhr.

Den Anstieg zum 8. Pass, dem Flüela, hatte ich in schlechter Erinnerung! Und wieder war´s fast wie 2007: 100erte Motorradfahrer überholten mich in irrem Tempo, es wurde immer wärmer, knapp vor der Passhöhe war ich dermaßen am Ende, dass ich meine Übersetzung 34/30 nicht mehr treten konnte. Wechsel auf Kurtl´s KTM, mit 30/28 ging´s etwas leichter. Nach der Abfahrt kam ich nach Susch (Km:412), wo ich 2007 aufgeben musste. Es ging weiter nach Zernez. Dort war ich schon ziemlich fertig mit der Welt, also WC-Pause. Der Ofen-Pass lag vor mir. Heiß, steil und vor allem kein Ende in Sicht. Vermeintlich oben angekommen, eine Abfahrt (ist aus dem Höhendiagramm nicht erkennbar) und wieder bergauf. Verzweiflung- schaff´ ich es wieder nicht? Es wird flacher – bin ich oben? Nein, wieder steiler! Resignation! Wie soll ich in diesem Zustand den 17 km Anstieg auf Umbrail/Stilfserjoch schaffen, viel steiler. 200m vor der Passhöhe- ich sehe meine Betreuer schon, steige ich ab und schiebe völlig entkräftet – ich kann 30/28 nicht mehr treten!!! Kurze Pause ich kann/mag nicht mehr! Die Abfahrt noch, letzte Hoffnung, mich bis St. Maria zu erholen. Kurz vor dem Ort, nach 453 km und über 27 Stunden Fahrzeit - Aufgabe!

Mein größtes radsportliches Ziel, es war der definitiv letzte Versuch- konnte und werde ich nicht erreichen!

Es war ein tolles Abenteuer und ich bin trotz Aufgabe stolz auf unsere Leistung!

Vielen Dank an meine Betreuer, die mit mir gekämpft, gelitten und gehofft haben! Schade, dass es nicht gereicht hat!

Ein großes DANKE auch an das Autohaus Hermann in Deutschlandsberg, für das gratis zur Verfügung gestellte Fahrzeug – der Opel lief besser als ich!

Gerhard Samastur

 

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Glocknerkönig - 6.6.2010

Link Homepage des Veranstalters

 

Herren

Rang  Name  Jg  Zeit  Rückstand  km/h 
21.  Güttinger Fritz   1960  1:48.55,8  15.14,9  14,871 
125.  Samastur Gerhard  1966  1:50.53,9  28.11,4  14,607 
210.  Haas Andreas  1977  01:58:39  38.52,9  13,653 
277.  Harling Erwin   1967  2:06.18,7   43.36,2   12,825  
310.  Rosenberger Franz  1966  2:09.34,4   46.51,9   12,502  

 

Damen

Rang  Name  Jg  Zeit  Rückstand  km/h 
43.  Cirar Christine   1962  2:46.23,8  1:00.36,5  9,735 

 

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